Im digitalen Zeitalter wird nach neuen Wohnungen häufig online gesucht – immerhin 60 Prozent schauen aber auch in Tageszeitungen nach. - © gradt – Fotolia.com
Im digitalen Zeitalter wird nach neuen Wohnungen häufig online gesucht – immerhin 60 Prozent schauen aber auch in Tageszeitungen nach.
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Wege ins Wohnglück

Mieter suchen online – aber auch in Zeitungen und Zeitschriften.

Viele Wege führen nach Rom, viele Wege führen ins Wohnglück. Vonovia, eines der führenden deutschen Wohnungsunternehmen, wollte es genauer wissen und hat deshalb eine repräsentative TNS-Emnid Umfrage in Auftrag gegeben. Gefragt wurde: Wie gehen deutsche Mieter auf Wohnungs suche? Sind sie eher online unterwegs, suchen sie in

Tageszeitungen oder speziellen Anzeigenblättern und Stadtmagazinen

oder lassen sie sich via Mundpropaganda überzeugen? Wie häufig sind direkte Anfragen bei Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften oder die Hilfe eines Maklers? Über 1 000 Studienteilnehmer wurden dazu befragt – in Ost und West, Männer und Frauen aller Altersgruppen. Die Ergebnisse der Umfrage, bei der auch Mehrfachnennungen möglich waren, zeigen auf, dass die traditionellen Wege und Kanäle noch immer mit denen der Moderne mithalten können. Zusammenfassend kann gesagt werden: Wer sich auf Wohnungssuche begibt, vertraut zumeist auf die Vielfalt der Mittel. So greifen 66 Prozent der Befragten auf spezielle Internetportale zurück, 62 Prozent setzen auf Mundpropaganda. Und immerhin 60 Prozent suchen in den örtlichen Tageszeitungen nach Wohnungsinseraten, 54 Prozent der Studienteilnehmer greifen außerdem auf regionale Anzeigenblätter und Stadtmagazine zurück. Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich: Allen Technologierevolutionen zum Trotz: Wohnungssuche 2.0 – ja, aber Print hält Schritt. Der direkteste aller Wege ist ebenfalls ein wichtiges Instrument – so fragen 43 Prozent der Deutschen konkret bei Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften an, wenn sie auf der Suche nach einer neuen Wohnung sind. 28 Prozent beziehen einen Makler in ihre Suche ein. Interessant: Von keiner Altersgruppe werden mehr Makler beauftragt als von  den 14- bis 29-Jährigen. Dabei würden sich nur 23 Prozent der Männer an einen Makler wenden, bei den Frauen liegt diese Zahl bei 33 Prozent. Auch die Größe einer Wohngemeinschaft beeinflusst, auf welche Weise die Suche als erfolgversprechend eingeschätzt wird. Denn je mehr Personen im Haushalt leben, desto größer ist die Affinität zur Recherche auf Internetportalen: 47 Prozent bei Singles, 65 Prozent bei Paaren, 73 Prozent bei Dreipersonenhaushalten – und sogar 82 Prozent bei Haushalten, zu denen mehr als vier Personen gehören.