Indoor-Aussaat im Winter

Vitamine sind gerade in der kalten Jahreszeit ein Muss. Der Garten bietet momentan keine geeignete Erntegrundlage.

Kresse gedeiht schnell und ohne viel Aufwand auch in der Wohnung. - © kai-creativ - fotolia.com
Kresse gedeiht schnell und ohne viel Aufwand auch in der Wohnung. (© kai-creativ - fotolia.com)

Wer trotzdem frisches Grün in Handarbeit aussäen und abernten möchte, der kann beispielsweise Kresse und Keimsprossen in den eigenen vier Wänden heranziehen.

Schnellwachsende Kresse

Kresse ist nicht nur reich an wertvollem Vitamin C, sondern auch im Handumdrehen erntebereit. Schon nach wenigen Tagen treibt das Saatgut aus und nach einer Woche können die pikanten Pflänzchen für die Zubereitung diverser Speisen oder als Belag für ein einfaches Butterbrot verwendet werden.

Die Aussaat gestaltet sich unkompliziert: Für die Zucht braucht man lediglich eine Unterlage, etwas Küchenkrepp, Frischhaltefolie, Wasser und natürlich Sonnenlicht.

Die Samen werden großflächig auf angefeuchtetes Küchenpapier gebracht, welches beispielsweise auf einem einfachen flachen Teller liegt. Das Ganze wird solange mit Frischhaltefolie abgedeckt, bis sich das erste Grün zeigt. Wenn die Pflanzen mit ausreichend Licht und Feuchtigkeit versorgt werden, können sie bereits nach sieben Tagen geerntet werden.

Glas auf, Sprosse rein

Auch mit essbaren Keimsprossen wie Alfalfa, Bockshornklee, Kichererbsen, Linsen und Mungobohnen kann man sich das ganze Jahr über mit Vitaminen versorgen. Die Vorgehensweise der Sprossenzucht unterscheidet sich von der Kressekultivierung, ist aber ebenso einfach.

Die Samen werden in ein Glas gegeben und befeuchtet. Das Glas wird verschlossen und an einen hellen, warmen Platz gestellt. Einmal täglich müssen die Keimlinge mit frischem Wasser gespült werden – sie sollten stets feucht, jedoch nie nass sein.

Das Öffnen der Keimblätter variiert nach Sprossenart und -qualität. Sind die Blätter geöffnet, können die Sprosse samt Wurzelwerk gegessen werden.