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Das plant Dresden bei Straßen- und Brückenbau

Im Jahr 2023 stehen 67,5 Millionen Euro für Investitionen und 21,5 Millionen Euro für Werterhalt zur Verfügung.

Die gute Nachricht: 55 Prozent des Dresdner Straßennetzes sind in gutem und sehr gutem Zustand. Trotzdem werden wieder viele Millionen Euro in den Straßen- und Brückenbau fließen. Warum? Weil 34 Prozent der Straßen Schäden haben, die kurz- oder mittelfristig repariert werden müssen. Und zwölf Prozent der Dresdner Pisten tragen das Prädikat „sehr schlechter Zustand“.

Welche Maßnahmen starten 2023?

Zu den neu geplanten Sanierungen gehören die Bautzner Straße zwischen Prießnitzstraße bis Stolpener Straße, die Blasewitzer Straße/Loschwitzer Straße zwischen Fetscher-bis Berggartenstraße sowie die Würzburger Straße zwischen Tharandter bis Münchner Straße.

Die Sanierung des Blauen Wunders wird fortgesetzt mit der Erneuerung der Stahlbauteile auf der gesamten Brücke und dem Korrosionsschutz auf der Altstädter Seite. Ein abschnittsweiser Deckentausch ist auf der Dohnaer Straße und der Bergmannstraße/ Heynathstraße geplant. Im Nebenstraßennetz sollen etliche Straßenabschnitte aus dem sogenannten Schwarzdeckenprogramm instandgesetzt werden, unter anderem auf der Arnoldstraße, Dorfhainer Straße und Döbelner Straße.

Welche Baumaßnahmen laufen aktuell?

Auf dem Altmarkt geht es mit der Erneuerung des unterirdischen Leitungsnetzes weiter. Außerdem erhält das Areal neues Pflaster und schattenspendende Bäume. Bis Ende Oktober 2023 sollen die 9,5 Millionen Euro teuren Arbeiten beendet sein.

Fortgesetzt wird der grundhafte Ausbau der Staffelsteinstraße wird auf 700 Meter Länge. Damit verbunden werden zehn Stützmauern neu gebaut. Kosten insgesamt: 6,9 Millionen.

Im Stadtzentrum geht der weitere Bau des Promenadenrings auf der historischen Stadtbefestigung weiter. Dafür wird die Ringstraße zu einem 4,5 Meter breiten Promenadenweg mit Baum- und Heckenpflanzungen umgestaltet. Ab Juli 2023 sollen die Dresdner darauf flanieren können.

Die Zwickauer Straße wird derzeit als Umleitungsstrecke für den Bau der Stadtbahn Nossener Brücke/Nürnberger Straße ausgebaut. Bauarbeiten sind ferner auf der Großenhainer Straße zwischen Conradstraße bis Großenhainer Platz sowie auf der Hansastraße zwischen Schlesischer Platz bis Großenhainer Straße geplant.

Die Sanierung der Carolabrücke geht voran mit der Erneuerung der Kappen, Geländer, Beleuchtung, Fahrbahn und Betoninstandsetzung im Brücken-Innenraum.

Welche Arbeiten wurden beendet?

Auf der Berthold-Haupt-Straße in Kleinzschachwitz wurden die noch immer bestehenden Hochwasserschäden beseitigt. Zugleich wurden Gleise für die neuen Stadtbahnwagen verlegt. Kosten insgesamt: 10,7 Millionen Euro.

Die Bautzner Straße zwischen Fischhaus- bis Brockhausstraße wurde für 4,8 Millionen Euro grundhaft ausgebaut und dabei die Brücke über den Eisenbornbach erneuert. Seitdem gibt es hier einen Radstreifen, eine neue Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer sowie einen Amphibientunnel.

Die Kreuzung Königsbrücker Straße/Stauffenbergallee wurde für 1,3 Millionen Euro einschließlich barrierefreier Haltestellen und einer neuen Ampel umgebaut. Und nach jahrelangem Bau ist auch die Augustusbrücke wieder freigegeben worden, hier stecken 28 Millionen in Pfeilern, Brückenköpfen und Straßendecke. Auch die 2015 begonnene Sanierung der Albertbrücke konnte abgeschlossen werden. (DAWO)