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"wohnen nach feng shui - teil 4"


Donnerstag, 10. Juni 2010


Nach Feng Shui sollte der Esstisch aus Holz oder Marmor gewählt werden. Foto: © Dmitry Pistrov - Fotolia.com
Wohnen nach Feng Shui - Teil 4

Die richtige Balance im Esszimmer

Das Esszimmer ist ein beliebter Aufenthaltsort. Am großen Tisch wird mit Familie, Freunden und Bekannten gegessen, geredet und gesellig beieinandergesessen. Ob stilvoll oder gemütlich: Feng Shui schafft auch im Esszimmer den Ausgleich.

Nach Feng Shui ist ein Esszimmer eigentlich nicht üblich. Ideal ist es, wenn die Küche genügend Platz bietet, um in gemütlicher Atmosphäre zu frühstücken, zu Mittag oder zu Abend zu essen. Ist die Küche dafür zu klein, sollte das Esszimmer aber nicht zu weit von der Küche entfernt sein. Wer das Esszimmer als Teil im Wohnzimmer unterbringt, sollte darauf achten, dass der Essbereich durch Raumteiler vom Wohnbereich getrennt ist.

Die bedeutende Rolle des Tisches

Wichtigstes Möbelstück im Esszimmer ist der Tisch. Damit sich die Familie aber auch Gäste wohlfühlen, sollte ein Tisch aus Holz oder Marmor gewählt werden. Ein Glastisch fördert unterbewusst Unruhe und das Gefühl, „auf dem Sprung zu sein“. Grund dafür ist, dass die eigenen Füße und Beine durch das Glas hindurchzusehen sind.

Der Esstisch sollte oval, rund oder rechteckig sein und keine Fugen oder Rillen aufweisen. Ausziehtische trennen Familie und Gästen optisch und führen zu Disharmonie. Die Position des Tisches sollte so gewählt werden, dass weder das WC noch die Eingangstür zu sehen sind.

Wichtig ist außerdem ein fester Stand des Tisches. Die Stühle sollten bequem und eine ausreichend hohe Rückenlehne haben. Auf üppige Polsterung sollte verzichtet werden. Die Sitzposition sollte sich nicht auf der Linie zwischen Fenster und Tür befinden.

Achtung bei Störfaktoren

Das Essen sollte in gemütlichem Ambiente erfolgen. Helle Farben wie Gelb, Weiß, Rosa, Grün oder auch Erdtöne sorgen für einen guten Familienzusammenhalt und wirken sich nach Feng Shui positiv auf die Verdauung aus. Aufdringliche Tapetenmuster sollten vermieden werden, da sie Unruhe verbreiten.

Weitere Störfaktoren sind zu niedrig hängende Lampen und zu viele Kerzen oder Vasen in der Mitte des Tisches. Das beeinträchtigt den Genuss und die Kommunikation. Rote und orangene Blumen hingegen fördern Gespräche. Diese beiden warmen Farben sollten sich auch im Geschirr, bei Servietten oder Kerzen widerspiegeln. Das fördert das Wohlbefinden. Auf Zeitungen, lebhafte Bilder an den Wänden und stachlige Pflanzen sollte verzichtet werden. Dadurch werden die Ruhe und das fließende Chi gestört. Uhren haben im Esszimmer nichts zu suchen, da automatisch zu schnell gegessen wird. Ein Fernseher im Esszimmer wirkt unpersönlich und würgt Gespräche von vornherein ab.







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