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Donnerstag, 4. März 2010
Nicht nur Art und Aufbau einer Matratze sind für das Wohlbefinden wichtig. Eine gute Matratze bietet die Grundlage für einen erholsamen Schlaf. Sie sollte jedoch nicht nur den Körper entlasten, sondern ebenso hygienische Kriterien erfüllen.
Lüften und Reinigen Durchschnittlich schwitzt jeder Mensch im Schlaf einen halben Liter Flüssigkeit aus. Damit die Matratze vollständig trocknen und sich kein Schimmel bilden kann, muss eine permanente Luftzirkulation gewährleistet sein. Hier reicht eine Belüftung von oben nicht aus; daher sollten Matratzen nie direkt auf dem Boden liegen, sondern auf einem entsprechenden Lattenrost. Darüber hinaus ist es durchaus effektiv, wenn Matratzen zum Durchlüften für einige Zeit längsseits aufgestellt werden. Ebenso müssen Matratzen gelegentlich von Staub befreit werden. Für eine Oberflächenbehandlung bietet sich die Verwendung einer weichen Bürste an. Eine Intensivreinigung sollte dagegen immer von einer Fachfirma ausgeführt werden. Mensch und Milbe Eine regelmäßige Oberflächenreinigung reicht nicht aus, wenn der „Schläfer“ Hausstauballergiker ist; denn Hausstaubmilben können aus dem Matratzeninneren nicht nachhaltig entfernt werden. Daher sollte bereits beim Kauf darauf geachtet werden, dass die Matratze durch ihre Zusammensetzung eher „milbenunfreundlich“ ist. Der Handel bietet insbesondere für Allergiker spezielle Kaltschaummatratzen an, die einerseits eine optimale Feuchtigkeits- und Luftzirkulation bieten, andererseits mit einem kochfesten, milbendichten Matratzenbezug ausgestattet sind. Tipp: Entsprechende Bezüge, die den Kontakt zwischen Allergiker und Hausstaubmilbe unterbinden, können auch einzeln erworben werden. |
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