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Donnerstag, 24. Juni 2010
Wie Komplikationen und unnötige Behördengänge vermieden werden. Wer umzieht, sollte auch an die Ummeldung seines Kraftfahrzeuges denken. Damit keine Schwierigkeiten entstehen, sollte dies spätestens eine Woche nach dem Umzug geschehen. Mit kleinen Tricks kann bei Behördengängen Zeit gespart werden. Welche Unterlagen benötigt werden Um mehrere zeitaufwendige Gänge zur Zulassungsstelle zu vermeiden, sollten alle Unterlagen vorhanden sein. Gebraucht werden die Zulassungsbescheinigung Teil I (bei älteren Fahrzeugen ist das der Fahrzeugschein) und die Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. der Fahrzeugbrief. Letzteres entfällt bei einem Wohnortwechsel innerhalb desselben Zulassungsbezirks. Des Weiteren sind die TÜV-Bescheinigung, die ASU-Bescheinigung zur Abgasuntersuchung und die elektronische Versicherungsbestätigung, die von der Autoversicherung zugesandt wird, erforderlich. Benötigt wird außerdem der Personalausweis des Fahrzeughalters. Meldet ein Dritter das Fahrzeug um, sind eine schriftliche Vollmacht, eine Kopie des Personalausweises vom Fahrzeughalter und der Personalausweis des Bevollmächtigten notwendig. Wird der Zulassungsbezirk gewechselt, müssen außerdem die alten Nummernschilder mitgebracht werden. Bei einer Autoummeldung muss mit Kosten zwischen 20 bis 30 Euro gerechnet werden. Für neue Nummernschilder kommen noch einmal 20 bis 40 Euro hinzu. Wer innerhalb des Zulassungsbezirkes umzieht, muss lediglich die Adresse im Fahrzeugschein Teil 1 ändern lassen. Das erledigen zum Teil Bürgerbüros oder das Einwohnermeldeamt für ca. 10 Euro. Wie die Ummeldung schneller geht Statt einfach im Laufe des Tages zur Zulassungsstelle zu gehen, um dann eine gefühlte Ewigkeit zu warten, sollten die Öffnungszeiten und die Lage des Amtes ausfindig gemacht werden. Denn wer früh genug vor Ort ist, spart sich lange Wartezeiten. Manche Zulassungsstellen bieten auch Terminvereinbarungen an. Notwendige Formulare liegen oft im Eingangsbereich der Zulassungsstelle aus. Diese sollten vor oder während der Wartezeit ausgefüllt werden. Online-Ummeldungen ersparen zeitaufwendige Behördengänge. Das Auto kann zwar noch nicht direkt bei den zuständigen Behörden online umgemeldet werden, aber Kfz-Zulassungsdienste oder auch Versicherungen übernehmen das Ummelden für einen geringen Geldbetrag. Einfach über die Suchmaschinen des Internets recherchieren, wer einen solchen Dienst anbietet. |
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