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Donnerstag, 20. Mai 2010
So wird der Umzug mit den Kleinen kinderleicht. Steht ein Ortswechsel an, sind viele Tränen zu trocknen. Fällt Erwachsenen der Umgebungswechsel noch leicht, bricht für Kinder ihre kleine Welt zusammen. Mit den richtigen Verhaltensregeln wird der Umzug ein Kinderspiel. Neugierig wird der Sprössling auf das neue Kinderzimmer sein. Kreative Ideen und Gestaltungsvorschläge sollten diesbezüglich berücksichtigt werden, denn dann wird sich der neue Bewohner des Kinderzimmers pudelwohl fühlen. Und damit es nicht so vollgestopft ist, sollten Kinder Spielsachen, die sie nicht mehr brauchen, aussortieren und an Bedürftige spenden. Bevor es dann aber richtig losgeht, darf die Abschiedsfeier nicht fehlen. Kinder brauchen diese Gelegenheit, um sich von ihren Freunden und der Umgebung zu verabschieden. Kleinkinder Bezugspersonen für Kleinkinder sind die Eltern. Deswegen ist ein Umzug in diesem Alter unproblematisch. Beim Einpacken sollte erklärt werden, dass die Spielsachen nicht weggeworfen werden, sondern auch umziehen. Am Umzugstag sollten die Kleinen nicht unbeaufsichtigt sein. Um den Stress sowohl für Kinder, als auch für die Eltern zu verringern, bietet es sich an, die Kleinen in vertrauenswürdige Hände zu übergeben. Freunde, Großeltern oder Nachbarn helfen bestimmt. Und falls es doch zu kleinen Tränchen kommt, tröstet sicher der Lieblingsteddybär. Also: Lieblingskuscheltier nicht wegpacken, sondern beim Kind lassen. Der Umzug ist ein ungünstiger Zeitpunkt, um das Kinderzimmer gänzlich neu einzurichten. Vertraute Gegenstände wie das Kinderbett helfen, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Schulkinder In der Regel brauchen Schulkinder sechs Wochen Zeit, um sich im neuen Umfeld einzuleben. Neue Klassenkameraden, Lehrer und Lehrpläne sorgen in diesen Wochen für Verwirrung. Eltern sollten in dieser Zeit besonders auf die Signale ihrer Kinder achten. Damit die Eingewöhnungszeit nicht allzu schwer fällt, sollten Eltern in dieser Zeit ruhig mal ein Auge zudrücken. Ein kleines Kinderfest mit den neuen Schulkameraden und vielleicht auch den Nachbarskindern ist die ideale Gelegenheit neue Freunde zu finden. Außerdem sollten sich die Kinder ein neues Hobby wie Fußball oder Reiten aussuchen dürfen. Dort findet es Anschluss und wird über den Trennungsschmerz hinweggetröstet. Jugendliche In der Pubertät sind Jugendliche auf ihren Freundeskreis fixiert, haben vielleicht schon den ersten festen Partner und glauben daher, schwer Anschluss zu finden. Um störrischen Umzugsverweigerungen Einhalt zu gebieten, sollte Jugendlichen der Kontakt zu alten Freunden nicht untersagt werden. Eltern sollten Lösungsvorschläge für regelmäßige Besuche anbieten. Handy-, Telefon- und Internetkosten sollten gelegentlich kontrolliert werden, denn sonst warten teure Überraschungen. Damit sich auch die schon großen Kinder wohlfühlen, sollten Eltern die Gestaltung des Zimmers ihren Kindern überlassen. |
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