Donnerstag, 23. Februar 2012

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Fassadenschäden müssen nach dem Winter schnellstens behoben werden. Foto: © minad - Fotolia.com
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Vom Winter gezeichnet
Jetzt schnell reagieren
Fassadenschäden sehen nicht nur unschön aus, sie lassen auch Feuchtigkeit durchdringen. Die macht die Wärmedämmung zunichte, schädigt das Mauerwerk und dringt ins Innere des Hauses vor.
Die lange Kälte und der abrupte Temperaturwechsel in diesem Winter sind an den Hauswänden nicht spurlos vorübergegangen. Jetzt heißt es deshalb: Möglichst schnell nach dem Rechten sehen. Sollen die Außenwände ihre Schutzfunktion auch weiterhin tadellos ausführen, müssen Putzrisse, lockere Fugen und andere sichtbare Fassadenschäden ernst genommen und behoben werden.
Feuchtigkeit dringt ein
Wird die Überprüfung der Außenwände vernachlässigt, kann es passieren, dass sich Feuchtigkeit ihren Weg durch Risse und Löcher bahnt, sich im Mauerwerk ausbreitet und gar weiter nach innen dringt. So kann es auch zum Durchnässen der Dämmung kommen. Die Wärmeisolierung verliert dadurch stark an Wirksamkeit. Feuchte Außenwände sorgen auf Dauer auch für kosmetische Unwägbarkeiten, denn sie bieten Algen und Moosen, auf Kosten des häuslichen Erscheinungsbildes, ideale Lebensbedingungen.
Kritische Punkte beachten
Die typischen Schwachstellen der Fassade wie der Sockel, die Fenster- und Türbereiche sowie die Regenabläufe sollten bei Einsetzen des Tauwetters besonders in Augenschein genommen werden. Zusätzliche Problemzonen können Vordächer, Fensterläden, Außensteckdosen, Wasserhähne und alle weiteren Anbauten, welche die Fassade durchdringen, sein.
Kleine Schäden können durchaus in Eigenregie fachgerecht und punktuell ausgebessert werden. Bei großflächigen und schweren Beeinträchtigungen der Fassade empfiehlt sich jedoch, einen Fachmann heranzuziehen, allein um das tatsächliche Ausmaß der Schäden festzustellen und beheben zu können.