Donnerstag, 27. Mai 2010


Eine Fußbodenheizung beansprucht mehr Platz für den Fußbodenaufbau. Foto: © Michel Angelo - Fotolia.com
Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung ist längst nicht so vorteilhaft wie ihr Ruf.

Die Vorteile einer Fußbodenheizung liegen vor allen Dingen im thermischen Komfort: Sie sorgt bei Betrieb für eine angenehme und gleichmäßige Wärmeverteilung.

Darüber hinaus müssen in der Regel keine oder nur wenige sichtbare Heizkörper installiert werden. Trotzdem gibt es auch eine Reihe an Nachteilen – egal, ob die Anlage mit elektrischem Strom oder in Verbindung mit einer Warmwasser-Zentralheizung betrieben wird.

Relativ hoher Planungs- und Installationsaufwand

Mit der Planung und vor allem der Dimensionierung einer Fußbodenheizung sollte immer ein Fachmann beauftragt werden. Ebenso sieht es mit der Ausführung der Installation aus. Das spiegelt sich natürlich auch in den finanziellen Aufwendungen für solch eine Anlage wieder: Hier ist mit Mehrkosten von circa 50 Prozent gegenüber einer einfachen Zentralheizung zu rechnen.

Nur in Kombination mit einer guten Wärmedämmung

Wenn der Komfort im Vordergrund steht und der finanzielle Mehraufwand in Kauf genommen wird, sollte trotzdem überlegt werden, ob die Installation einer Fußbodenheizung überhaupt sinnvoll ist. Da die Temperatur der Fußbodenoberfläche aus gesundheitstechnischen Gründen maximal 28 Grad betragen darf, ist die Wärmeabgabe solch einer Anlage beschränkt. Daher werden nur gut wärmegedämmte Objekte ohne zusätzliche Heizkörper oder Einzelöfen auskommen.

Einschränkungen

Neben der Kosten-Nutzen-Rechnung müssen auch bautechnische und gestalterische Möglichkeiten berücksichtigt werden: Zum einen beanspruchen viele Systeme entsprechend viel Platz in Hinblick auf den Fußbodenaufbau, sodass die Installation solch einer Anlage nicht überall möglich sein wird; zum Anderen ist nicht jeder Bodenbelag als Überbau geeignet.







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