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Donnerstag, 27. Mai 2010
Die Fußbodenheizung ist längst nicht so vorteilhaft wie ihr Ruf. Die Vorteile einer Fußbodenheizung liegen vor allen Dingen im thermischen Komfort: Sie sorgt bei Betrieb für eine angenehme und gleichmäßige Wärmeverteilung. Relativ hoher Planungs- und Installationsaufwand Mit der Planung und vor allem der Dimensionierung einer Fußbodenheizung sollte immer ein Fachmann beauftragt werden. Ebenso sieht es mit der Ausführung der Installation aus. Das spiegelt sich natürlich auch in den finanziellen Aufwendungen für solch eine Anlage wieder: Hier ist mit Mehrkosten von circa 50 Prozent gegenüber einer einfachen Zentralheizung zu rechnen. Nur in Kombination mit einer guten Wärmedämmung Wenn der Komfort im Vordergrund steht und der finanzielle Mehraufwand in Kauf genommen wird, sollte trotzdem überlegt werden, ob die Installation einer Fußbodenheizung überhaupt sinnvoll ist. Da die Temperatur der Fußbodenoberfläche aus gesundheitstechnischen Gründen maximal 28 Grad betragen darf, ist die Wärmeabgabe solch einer Anlage beschränkt. Daher werden nur gut wärmegedämmte Objekte ohne zusätzliche Heizkörper oder Einzelöfen auskommen. Einschränkungen Neben der Kosten-Nutzen-Rechnung müssen auch bautechnische und gestalterische Möglichkeiten berücksichtigt werden: Zum einen beanspruchen viele Systeme entsprechend viel Platz in Hinblick auf den Fußbodenaufbau, sodass die Installation solch einer Anlage nicht überall möglich sein wird; zum Anderen ist nicht jeder Bodenbelag als Überbau geeignet. |
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