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Donnerstag, 29. Juli 2010
Aus einer Pflanze können ganz ohne Probleme zusätzliche Pflanzen mit den gleichen Eigenschaften gewonnen werden. Die Gewinnung von Stecklingen ist ein simples Verfahren: Die entsprechenden Sprossteile werden von der Mutterpflanze abgeschnitten und in ein Behältnis mit Anzuchterde gesteckt. Wenn die „Nachkommen“ stets feucht gehalten werden, können sie nach sechs bis acht Wochen in handelsübliche Blumenerde gepflanzt werden. Die richtige Mutterpflanze Die Auswahl jener Pflanzen, aus denen neue Pflanzen gewonnen werden sollen, wird in erster Linie nach optischen Kriterien geschehen. Darüber hinaus muss aber auch darauf geachtet werden, dass die entsprechenden Mutterpflanzen gesund und frei von Schädlingen sind. Außerdem sind solche Pflanzen für die Gewinnung von Stecklingen eher ungeeignet, die gerade blühen oder Früchte bilden. Auswahl und Entfernen der Sprossteile Auch beim Entnehmen der Stecklinge sollte auf Diverses geachtet werden. Zum einen muss die Beschaffenheit der Sprossteile geprüft werden, denn zu weiche oder zu stark verholzte Stecklinge eignen sich nicht als Vermehrungsgrundlage; zum anderen sollten die Stecklinge mit einem scharfen Messer abgeschnitten werden, denn bei der Verwendung einer Schere kann es zu unerwünschten Quetschungen an der Schnittstelle kommen. Geschnitten wird immer unterhalb eines Knotens am Blattansatz. Das Kleinklima ist entscheidend Damit die Stecklinge nicht austrocknen, sollten sie nicht nur regelmäßig gegossen werden, sondern auch rundherum feucht gehalten werden. Um eine hohe Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten, können die Sprosse mit einer durchsichtigen Folie oder Haube abgedeckt werden, bis sich das Wurzelwerk gebildet hat. |
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