|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|
|
|
|||||||||||||||||||||||
|
|
|
Donnerstag, 24. Juni 2010
Rosen sollten nicht nur im Erstfrühling zurückgeschnitten werden, sondern auch im Frühsommer. Die ersten Rosen sind bereits verblüht. Wenn alles Welke und Trockene jetzt kurz über den neuen Triebknospen abgeschnitten wird, dann wird die Bildung neuer Blüten angeregt – egal, ob es sich um öfter- oder einmalblühende Gewächse handelt. Unabhängig von der Pflanzengruppe werden Rosen mit einer scharfen Schere schräg nach unten von der Knospe weg geschnitten. Hier ist darauf zu achten, dass der Neuaustrieb ausreichend Platz hat und nach außen wachsen kann. Zurückgeschnitten wird etwa einen Zentimeter über einer Triebknospe. Pro Trieb sollten zwei kräftige Knospen erhalten bleiben. Hier gibt es Unterschiede Insbesondere Edel-, Zwerg- und Beetrosen treiben nach einem radikalen Rückschnitt sogleich wieder kräftig aus. Auch Triebe von einmalblühenden Rosen, die älter als vier bis fünf Jahre sind, werden bodennah abgeschnitten; der Rest der Pflanze wird ausgedünnt. Hier entwickeln sich aus den übrigen Blüten schöne Hagebutten. Jedoch gibt es auch einige Exemplare, bei denen weniger oft mehr ist. So sollten öfter blühende Strauchrosen, Bodendecker- und Kleinstrauchrosen lediglich eingekürzt werden. Bei öfter blühenden Kletterrosen empfiehlt es sich, die Langtriebe in Ruhe zu lassen und nur die Seitentriebe zu schneiden. Ebenso sollten Kaskadenrosen mäßig ausgedünnt werden. Schnipp schnapp, Wildtriebe ab Bei veredelten Rosensorten wie zum Beispiel Hochstammrosen müssen oft nicht nur die Triebe zurückgeschnitten, sondern ebenso Wildtriebe konsequent abgeschnitten werden. Sobald sich solche „Konkurrenten“ in Wurzelnähe oder unterhalb der Krone zeigen, ist es an der Zeit, die Schere zu zücken. |
|