Donnerstag, 15. April 2010


Bildergalerie Erntezeit für Rhabarber. Foto: © Baloncici - istockphoto.com
Rhabarberernte

Jetzt hat Rhabarber Saison.

Das früheste Gemüse im Jahr ist der Rhabarber. Im Zeitraum von April bis Juni werden die roten Stangen geerntet.

Der Rhabarber sollte bis spätestens Mitte Juni geerntet werden, denn Rhabarber, der zu lange reift, entwickelt eine überhöhte Konzentration an schädlicher, kalziumzehrender Oxalsäure. Außerdem benötigt das Staudengemüse einige Zeit, um sich zu regenerieren und Nährstoffe für den Austrieb im darauffolgenden Jahr zu sammeln.

Vielseitige reife Stangen

Sobald das Blattgewebe der Rhabarberstaude zwischen den Rippen glatt und nicht mehr gewellt ist, kann das Gemüse geerntet werden. Bevorzugt werden sollten hier immer die roten Stangen, denn diese haben eine geringere Oxalsäurekonzentration, als die grünen. Die Blätter enthalten eine gefährlich hohe Dosis an Giftstoffen und sind daher nicht für den Verzehr geeignet.

Aus den fleischigen, roten Stängeln des Knöterichgewächses kann dann fruchtiger Saft gemostet, köstliches Rhabarberkompott gekocht oder Kuchen gebacken werden.

Richtig ernten und nachbereiten

Bei der Ernte werden die Blattstiele nicht abgeschnitten, sondern mit einer leichten Drehbewegung und Schwung aus dem Boden gezogen. Jedoch sollte die Staude maximal zu einem Drittel abgeerntet werden, denn die Rhabarberpflanze benötigt entsprechend viel Blattwerk für die weitere Photosynthese. Damit das Gewächs ausreichend Kraft tanken kann, sollte überdies die Blüte vollständig entfernt werden.

Rhabarber mag einen sonnigen, feuchten und vor allen Dingen humusreichen Standort. Das muss auch nach der Ernte Berücksichtigung finden. Bei regelmäßiger Pflege und Düngung treibt Rhabarber etwa über fünf bis sechs Jahre aus.







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