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Donnerstag, 8. April 2010
Wer jetzt einen Kompost anlegt, schafft die optimale Grundlage, um Gartenabfälle unproblematisch zu entsorgen. In Form von kostbarem Humus werden verrottete Pflanzenteile zur Anreicherung des Bodens verwendet. Der Handel bietet zur Kompostierung abgeschlossene Thermo-Komposter aus Kunststoff an, aber auch Umzäunungen aus anderen verrottungsresistenten Materialien erfüllen ihren Zweck. Ein Behältnis aus imprägniertem Holz kann auch selbst gebaut werden. Bevor es ans Bauen und Befüllen geht, muss ein dauerhafter Platz für den Kompost festgelegt werden. Als Standort eignen sich leicht zugängliche, windgeschützte, halbschattige Abschnitte, die unmittelbaren Kontakt zum Gartenboden haben. Solch eine Lage mindert zum einen die Gefahr, dass der Kompost austrocknet, zum anderen wird gewährleistet, dass Bodenlebewesen das Pflanzenmaterial von unten zersetzen können. Grundlagen des Kompostierens Geäst und Staudenstiele stellen die Basis für jeden Kompost dar. Auf diese erste Schicht werden im Wechsel trockene und feuchte Gartenabfälle gebracht. Je kleiner und mürber das Pflanzenmaterial ist, desto schneller verrottet es auf dem Kompost. Große Gartenabfälle sollten daher zerkleinert werden; feste Pflanzenteile, wie beispielsweise solche von Nadelgehölzen, können zur Beschleunigung des Verrottungsprozesses mit Erde vermengt werden. Ein Kompost muss nicht nur feucht gehalten werden, sondern auch locker geschichtet sein – Sauerstoff und Feuchtigkeit stellen das A und O des Zersetzungsprozesses dar. Beschleunigt werden kann die Verrottung des organischen Materials, indem dünne Schichten Kalk oder Knochenmehl auf den Kompost verbracht werden. Auch das Abdecken des Komposters mit einer schwarzen Folie treibt die Verrottung durch vermehrte Wärmeentwicklung voran. Was nicht auf den Kompost gehört An und für sich eignen sich jegliche organische Gartenabfälle zum Kompostieren. Vorsicht ist jedoch bei solchen Pflanzenteilen geboten, die stark von Pilzen befallen sind. Diese sollten in der Biomülltonne entsorgt werden. Ebenso gehört Unkraut, das bereits Samen angesetzt hat, nicht auf den Kompost. |
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