sz-immoratgeber: energie
"ohne stand-by"


Der Ratgeber Energie wird Ihnen präsentiert von: DREWAG

Donnerstag, 1. Juli 2010


Gegen stille Stromfresser hilft nur, die Geräte vom Netz zu nehmen. Foto: © DREWAG
Ohne Stand-by

Elektrogeräte verbrauchen nicht nur im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by) Strom, sondern auch im ausgeschalteten Zustand.

Rote Lämpchen zeigen an, ob Fernseher, Stereoanlage, Computer, DVD-Player oder Faxgerät Strom ziehen, wenn sie friedlich vor sich hindösen. Da hilft nur eines, um den Stromverbrauch zu stoppen: abschalten, aber richtig. Viele neue Geräte verfügen über einen Öko- oder Auto-off-Schalter. Das bedeutet, dass das Gerät nur etwa eine Stunde im Stand-by-Modus bleibt und sich danach selbstständig abschaltet.

Aus ist nicht gleich aus

Entscheidungshilfen: Fragen Sie beim Kauf, was das Gerät im Stand-by-Betrieb verbraucht und ob es beim Ausschalten vom Netz getrennt werden kann. Entscheidungshilfen bieten Label wie der Blaue Engel, das Energiesparzeichen der GED (Gemeinschaft Energielabel Deutschland) beziehungsweise das GEEA-Energielabel als europäisches Pendant. Bei Geräten mit externen Netzteilen müssen Sie dieses aus der Steckdose ziehen, um keinen Strom zu verbrauchen.

Energiespar-Funktionen: Nutzen Sie die Energiespareinstellungen bei Computern, Monitoren und Druckern. Vorsicht: Bildschirmschoner verbrauchen oft mehr Strom als der aktive Betrieb. Bei längeren Pausenden Monitor einfach ausschalten.

Steckerleisten: Mit einer Steckerleiste mit Ausschalter können Sie mehrere Geräte auf einmal ausschalten – ideal für PC- oder Hi-Fi-Anlagen. Achtung: Im Gerät gespeicherte Daten wie Uhrzeit und Programmierungen können verloren gehen. Gute Steckerleisten haben oft einen Überspannschutz, manchmal sogar einen Blitzschutz. Achten Sie auf Qualität und auf die Prüfzeichen auf dem Typenschild.







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