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"kochen mit köpfchen"


Der Ratgeber Energie wird Ihnen präsentiert von: DREWAG

Donnerstag, 27. Mai 2010


Durch optimale Energieausnutzung beim Kochen Energie sparen. Foto: © CandyBoxPhoto - Fotolia.com
Kochen mit Köpfchen

Wie beim Backen und Kochen Energie gespart werden kann

Kochen und Backen verbraucht Strom. Damit der Energiezähler nicht unnötig rast, kann auf kleine Tricks zurückgegriffen werden, die den Geldbeutel schonen.

Mit nur geringem Aufwand können bis zu 70 % Energie und Geld gespart werden. Positiver Nebeneffekt ist, dass Energieeinsparnisse auch der Umwelt zugutekommen. Dabei bedarf es aber keiner neuen und teuren Geräte. Optimale Energieausnutzung ist das Zauberwort.

Herd

Gas- und Induktionsherde verbrauchen generell weniger Energie als andere Herde. Wer mit einem ganz normalen Stromherd kocht, sollte darauf achten, dass der Durchmesser der Herdplatte nicht größer als der des Topfes ist. Kartoffeln und Gemüse können auch mit geringer Wassermenge schonend gekocht werden. Das Erhitzen großer Wassermengen verbraucht unnötig Strom. Einfach Deckel auf den Topf und die Wärme bleibt drin. Sind die Speisen aufgekocht, sollte der Wärmeregler rechtzeitig zurückgestellt werden. Das spart Strom, es brennt nichts an und Gemüse behält seine Vitamine. Wer den Herd 5 bis 10 Minuten eher ausschaltet, wird von der Restwärme profitieren. Die reicht völlig aus, um die Speisen fertig zu garen. Ein Schnellkochtopf lohnt sich in jedem Fall. Gerichte mit langen Garzeiten wie Eintöpfe und Rouladen werden schonend zubereitet und sparen bis zu 60 % Energie.

Backofen

Herd oder Ofen? Wer die Wahl hat, sollte den Herd wählen, denn der spart gegenüber dem Ofen bis zu 80 % Strom. Deswegen muss aber nicht auf den Backofen verzichtet werden. Wer nicht vorheizt, kann bis zu 20 % Energie einsparen. Pizzen und Fertiggerichte sind darauf nicht angewiesen. Nur bei Brot und Backwaren muss der Ofen vorgeheizt werden. Mit Umluftherden kann richtig gespart werden. Auf vier Ebenen kann z. B. der Braten schmoren, das Brot backen und der Auflauf garen. Damit sind drei Gerichte mit dem Energieaufwand von einem fertig. Wer dennoch nur ein Gericht zubereitet, sollte leere Bleche aus dem Backofen nehmen. Deren unnötige Aufheizung verbraucht zusätzlich Strom. Die Restwärme kann auch im Backofen ausgenutzt werden. Bei einer Zubereitungszeit von 40 Minuten kann der Ofen 10 Minuten eher ausgestellt werden. Wichtig ist, dass der Ofen nicht zu oft geöffnet wird, denn dadurch entweichen jedes Mal 20 % der Wärme.

Mikrowelle

Gegenüber dem Herd sparen Mikrowellen bis zu 70 % Strom. Allerdings nur bei kleinen Portionen. Größere Mengen lieber auf dem Herd kochen.

Kleingeräte

Wasserkocher und Toaster sparen richtig Geld. Also Teewasser und auch Nudelwasser im Wasserkocher zubereiten, Brötchen lieber toasten, als im Ofen aufbacken. Das spart Zeit und bis zu 70 % Strom.







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